„Sie suchten nichts Besonderes, doch sie fanden einiges“, hieß es 1557 in „Die Reise der drei Prinzen von Serendip“. Zweihundert Jahre später führte diese Geschichte zum englischen Wort „serendipity“ und dieses dann zum deutschen „Serendipität“, dem Begriff für den zufälligen Fund von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem.

Ebenfalls auf der Suche und überraschter als die drei Prinzen zusammen war ich, als mir auf Seite 297 des Buches „Christian Morgensterns Leben und Werk“ von Michael Bauer der Spitzname auffiel, den mir ein guter Freund, der zonebattler aus Fürth, vor Jahren gegeben hat.

Ich mag sowohl den zonebattler als auch den Morgenstern und ihrer beider Neologismen und finde es klasse, dass beide auf die gleiche Wortschöpfung kamen! Welchen Gedanken jedoch Morgenstern dabei hatte, wird wohl für immer verborgen bleiben, ebenso der hinter „Der bleistiftwachsende Westentasche“ – eine sonderbare Formulierung, die den Bleistift vorwegnehmend in die Nähe des Lexikalikers rückt. Sachen gibt’s …