Doppelt verlängern mit Faber-Castell
Von Faber-Castell gibt es jetzt einen Doppel-Verlängerer.
Das in einer ansprechenden Schiebeschachtel verpackte Utensil ist aus Aluminium gefertigt, 107 mm lang und 12 g leicht.
Der Verlängerer fasst sich sehr angenehm an und ist von hoher Material- und Verarbeitungsqualität. Es gibt keine scharfen Kanten, die Rändelungen sind sauber und die matte Oberfläche ist ohne Defekte. Die konturenscharfe Kennzeichnung trägt zum hochwertigen Eindruck bei.
Die Überwürfe auf dem 11 mm dicken Schaft haben einen Durchmesser von 12,5 mm und geben auf einer Länge von 25 mm und durch die Rändelung den Fingern guten Halt. Beim Aufschrauben fällt positiv auf, dass die Schraubverbindung leichtgängig ist und nicht quietscht1, was wohl daran liegt, dass die Innenseite der Überwürfe und damit auch die Gewinde mattiert sind. Die Klemmung hält runde, sechs- und dreiflächige Stifte mit einem Durchmesser von bis zu 8,3 mm sehr zuverlässig, womit der Verlängerer auch solche Bleistifte aufnehmen kann, die in kaum einen anderen passen2. – Unnötig zu sagen, dass auch die Schlitze in der sechsgeteilten Zwinge sauber ausgeführt sind. Wer genau schaut, erkennt auf der Innenseite der Haltezungen jeweils zwei Vertiefungen in Längsrichtung, durch die der Stift noch besser gegen Verdrehen gesichert wird.
Die hohe Qualität, die Eignung für dickere Stifte und die sehr guten Gebrauchseigenschaften machen diesen Verlängerer empfehlenswert; zudem ist er einzigartig, denn ich kenne keinen vergleichbaren aus aktueller Produktion3.
Der in China hergestellte Verlängerer hat die Artikelnummer 180310 und ist (noch?) nicht auf der Website von Faber-Castell Deutschland aufgeführt, aber auf der von Faber-Castell USA. Gekauft habe ich ihn beim Essener Zeichenbedarf, wo er 10,95 Euro kostet.
- Schraubverbindungen aus Aluminium haben oft das Problem des Quietschens, was man u. a. bei Druckbleistiften von OHTO erleben kann.↩
- Dazu gehören z. B. der 348 und der Grafwood von Caran d’Ache.↩
- Vor ein paar Jahren gab es einen ähnlichen von Kutsuwa, doch dieser war nicht so hochwertig und ist nicht mehr erhältlich.↩











